Publikationsdatum: 27. August 2026
«Der Lehrgang bietet eine wertvolle Verbindung von persönlicher Entwicklung und professioneller Coaching-Kompetenz»
Dominique Schantl hat die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin mit eidgenössischem Fachausweis beim Coachingzentrum abgeschlossen. Für sie steht fest: Sie möchte Menschen in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen. Im Interview schildert sie, warum sie sich für diesen Lehrgang entschieden hat und welchen positiven Einfluss er auf sie selbst und ihre berufliche Zukunft hat.
Interview: Coachingzentrum
Lesedauer: ca. 5 Minuten
Dominique Schantl
Dominique Schantl ist als Immobilienbewirtschafterin für das Grossunternehmen Coop tätig.
Beim Coachingzentrum hat sie die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin absolviert und kann sich nun einen ganz neuen beruflichen Weg vorstellen.
Was hat dich dazu bewogen, die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin am Coachingzentrum zu absolvieren?
Mein Hauptantrieb war meine persönliche Weiterentwicklung. Die Themen Persönlichkeitsentwicklung und Selbstreflexion begleiten und interessieren mich schon seit vielen Jahren. Besonders überzeugt hat mich der Aufbau der Weiterbildung: Bevor man lernt, andere Menschen professionell zu begleiten, setzt man sich intensiv mit sich selbst auseinander. Genau diese Verbindung eigener Entwicklung mit der Begleitung anderer hat mich angesprochen. Gleichzeitig war mir wichtig, eine praxisorientierte Ausbildung zu absolvieren, die mir auch beruflich neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet.
Wie passt die Ausbildung zu deinem Beruf/ zu deiner beruflichen Entwicklung?
Die Ausbildung hat nicht direkt mit meiner bisherigen beruflichen Laufbahn zu tun. Trotzdem kann ich vieles davon in meinem Alltag als Immobilienbewirtschafterin einsetzen, besonders in der Kommunikation und im Umgang mit schwierigen Situationen. Gleichzeitig hat die Ausbildung neue Türen für mich geöffnet. Ich kann mir dadurch auch einen ganz neuen beruflichen Weg vorstellen – als Coach und betriebliche Mentorin.
«Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel eine gezielte Frage auslösen und dadurch eine neue Sichtweise entstehen kann.»
Welche Coaching-Modelle oder -Methoden aus den Ausbildungen haben dich am meisten geprägt?
Besonders geprägt haben mich die Ressourcenaktivierung und die verschiedenen Fragetechniken. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel eine gezielte Frage auslösen und dadurch eine neue Sichtweise entstehen kann. Die Ressourcenaktivierung ist für mich ein besonders wirkungsvolles Tool, weil sie den Blick weg vom Problem und hin zu den bereits vorhandenen Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen lenkt. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen und die Selbstwirksamkeit gezielt gestärkt werden.
Was war für dich die grösste Herausforderung auf deinem Weg zur betrieblichen Mentorin?
Auf dem Weg zur betrieblichen Mentorin bestand die Herausforderung darin, das Gelernte wirklich in die Praxis zu bringen. Ich musste lernen, bei den Kund:innen empathisch zu sein und gleichzeitig meine professionelle Rolle zu behalten. Mit der Zeit ging es nicht mehr darum, einfach Modelle und Tools anzuwenden, sondern meinen eigenen Stil als Begleitperson zu entwickeln.
Was hast du während der Ausbildung – oder während deiner Südostasien-Reise – über dich selbst gelernt?
Die Ausbildung und auch meine Reise haben mich immer wieder aus meiner Komfortzone gebracht und mir gezeigt, wie wichtig es für mich ist, offen für Neues zu bleiben und meinen eigenen Weg zu gehen.
Vor allem habe ich gemerkt, wie sehr ich den Kontakt und die Arbeit mit Menschen liebe. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und zu erfahren, was sie bewegt. Es erfüllt mich, Menschen zu motivieren und ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Besonders schön ist für mich der Moment, wenn jemand seine eigenen Stärken erkennt und merkt: «Ich kann selbst etwas verändern.»
Wie hat sich dein Verständnis von Coaching durch die Ausbildung verändert?
Früher hatte ich das Bedürfnis, Menschen helfen zu wollen. Durch die Ausbildung hat sich meine Haltung stark verändert. Heute höre ich viel bewusster zu, bewerte weniger und muss nicht für alles eine Lösung haben. Ich vertraue darauf, dass mein Gegenüber selbst weiss, was für sie oder ihn richtig ist. Meine Aufgabe ist es, den Raum zu schaffen und den Prozess zu begleiten, damit die Person ihre eigene Lösung finden kann.
«Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und zu erfahren, was sie bewegt.»
Was hast du dir vor Beginn der Weiterbildung erhofft – und hat sich das erfüllt?
Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln und gleichzeitig viele neue Tools und Methoden kennenlernen. Das hat sich definitiv erfüllt.
Was hättest du Absolventen gefragt, hättest du vor der Ausbildung die Möglichkeit dazu gehabt?
Ich hätte wahrscheinlich gefragt: «Was hat diese Weiterbildung bei dir wirklich verändert – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich?»
Würdest du den Lehrgang betriebliche:r Mentor:in mit eidg. FA weiterempfehlen? Und wenn ja, wem besonders?
Ja, definitiv. Besonders Menschen, die andere professionell begleiten und sich gleichzeitig selbst weiterentwickeln möchten. Der Lehrgang bietet eine wertvolle Verbindung von persönlicher Entwicklung und professioneller Coaching-Kompetenz.
Gibt es eine Frage, die wir nicht gestellt haben, die du aber gerne beantworten würdest?
Eine Frage wäre vielleicht: «Wie geht es für dich nach der Weiterbildung weiter?» Mein Ziel ist klar: Ich möchte als Coach und betriebliche Mentorin arbeiten und Menschen in ihrer Entwicklung begleiten. Aktuell bin ich auf der Suche nach einer passenden Stelle, bei der ich meine Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen und das Gelernte aus der Weiterbildung einsetzen kann.
Herzlichen Dank für das aufschlussreiche Gespräch!


Canva / Coachingzentrum