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Publikationsdatum: 2. März 2026

Betriebliche:r Mentor:in mit eidg. Fachausweis

«Künstliche Intelligenz unterscheidet sich grundsätzlich von menschlicher Intelligenz»

Cornelia Beutler stärkt mit ihrer Expertise Menschen und Organisationen in der digitalen Welt. Im Interview erläutert sie, inwiefern ein reflektierter Umgang mit Technologie immer wichtiger wird, und wie Coaching dabei helfen kann. Zudem gibt sie Einblick, wie die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin beim Coachingzentrum sie geprägt hat und ihre heutige Arbeit bereichert.

Betriebl. Mentoring Digitale Technologien

Interview: Coachingzentrum

Lesedauer: ca. 7 Minuten

Cornelia Beutler ist dipl. Coach SCA und Digitalberaterin Coach für Digital & AI Literacy.

Cornelia Beutler

Cornelia Beutler ist dipl. Coach SCA und Digitalberaterin, Coach für Digital & AI Literacy und die Erfinderin von Essentro AI. In ihrem Wirken begleitet sie Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu einem achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit digitaler Technologie, wobei der Mensch stets im Mittelpunkt bleibt.

Was hat dich damals dazu bewogen, die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin mit eidg. Fachausweis beim Coachingzentrum zu starten?
CORNELIA BEUTLER: Nach vielen Jahren in Führungs- und Beratungsfunktionen wuchs in mir der Wunsch, Menschen noch individueller zu begleiten. Corona hatte gerade mit dem ersten Lockdown zugeschlagen und ich spürte: Jetzt ist der Moment, in meine persönliche Weiterentwicklung zu investieren. Zuerst schwankte ich zwischen Coaching und Organisationsentwicklung, entschied mich dann aber klar für den Menschen. Ich wollte verstehen, wie er in Veränderungsprozessen wirklich funktioniert, was ihn bewegt und was ihn blockiert. Die Ausbildung zur betrieblichen Mentorin bot mir die perfekte Möglichkeit, mein Wissen aus Kommunikation und Teamentwicklung mit einer fundierten, praxisnahen Coachinghaltung zu verbinden.

Wenn du heute auf deinen Abschluss dieses Lehrgangs zurückschaust: Was hat dieser Schritt persönlich und beruflich für dich bedeutet?
Er war die ideale Betätigung in einer schwierigen Lebensphase – und ein Wendepunkt. Ich habe gelernt, wirklich zuzuhören, ohne sofort Lösungen parat zu haben. Beruflich war der Abschluss der Türöffner für meine heutige Arbeit an der Schnittstelle von Mensch, Kommunikation und Technologie. Er hat mir das methodische und ethische Fundament gegeben, auf dem ich heute auch digitale Lern- und Coachingtools entwickle.

Dein Weg führte dich weiter zur Digitalberaterin und dipl. Coach SCA. Wie ist dieser Übergang entstanden und was hat dir dabei besonders geholfen?
Als Digitalberaterin in einem Grosskonzern merkte ich, dass digitale Transformation ohne Bewusstseinsarbeit nicht funktioniert – weder auf individueller noch auf organisationaler Ebene. Der Schritt zum dipl. Coach SCA war deshalb konsequent: Ich brauchte neben Fachwissen auch einen Werkzeugkoffer, um Menschen gezielt durch digitale Veränderungen zu begleiten, sie zu ermutigen, selbst zu experimentieren und ihre Erfahrungen zu verankern.

«Oft liegen Schwierigkeiten im Umgang mit neuen Tools nicht an technischen Hürden, sondern an Emotionen wie Unsicherheit oder Scham.»

Gab es eine Situation in deiner Praxis, in der du gemerkt hast: Genau hier konntest du das beim Coachingzentrum Gelernte unmittelbar einsetzen?
Ja, zum Beispiel bei der Einführung eines neuen umfassenden Social-Media-Management-Tools. Neben Anleitungen und praktischen Tipps griff ich bewusst auf systemische Fragetechniken zurück, um einen Reflexionsprozess über Haltung, Werte und Ängste anzustossen. Diese Gesprächsführung stammt direkt aus der Ausbildung betriebl. Mentor:in. Oft liegen Schwierigkeiten im Umgang mit neuen Tools nicht an technischen Hürden, sondern an Emotionen wie Unsicherheit oder Scham.

Du verbindest Coaching mit Digitalisierung – was hat dich inspiriert, diese beiden Welten zusammenzuführen?
Ich habe früh gesehen, dass Technologie allein keine Transformation bewirkt – Menschen tun das. Gleichzeitig wird der digitale Raum zunehmend zum Ort, an dem wir lernen, arbeiten und wachsen. Für mich war es deshalb naheliegend, Coachingmethodik mit digitaler Kompetenz zu verbinden. Ich möchte Menschen befähigen, die digitale Transformation verantwortungsvoll mitzugestalten und sie gleichzeitig für sich selbst zu nutzen. Dazu braucht es mehr als Digitalkompetenz: Es braucht die Arbeit mit dem menschlichen Potenzial, den Abbau von Berührungsängsten und die Freude am Ausprobieren. Wenn Menschen dabei neue Seiten an sich entdecken, stärkt das ihre Selbstwirksamkeit und ihr Vertrauen in sich selbst.

Du hast Essentro AI entwickelt, einen KI-Assistenten für Coaches. Wie ist die Idee dazu gereift und welche Schritte haben zur Umsetzung geführt?
Cornelia Beutler hat ein Custom GPT für Coaches entwickelt, welches Coaches unterstützt, aber nicht ersetz.In meiner Coachingpraxis arbeite ich oft mit psychologischen Archetypen und dem Inneren Team nach Schulz von Thun, um neue Ressourcen sichtbar zu machen. Irgendwann fragte ich mich: Warum diese Spielart nicht mit einem Chatbot abbilden, damit mehr Coaches davon profitieren können? Durch das CAS Digital Ethics waren mir sowohl die Funktionsweise wie auch Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz vertraut. Also startete ich ein Experiment – eine Tüftelei mit verschiedenen Anläufen und vielen Überarbeitungen. So entstand Essentro AI: ein CustomGPT, das auf zehn Archetypen basiert, systemische Fragen generiert und Coaches hilft, innere Anteile gezielt anzusprechen.

In welcher Form unterstützt Essentro AI Coaches konkret in Ihrer Arbeit, und wo sind die Grenzen?
Essentro AI liefert strukturierte Gesprächsimpulse, kreative Perspektiven und Reflexionsfragen. Es ist ein Sparringpartner im Hintergrund für Profis. Das Tool hilft, festgefahrene Muster zu erkennen, Ideen für den nächsten Schritt zu entwickeln oder neue Interventionen auszuprobieren. Die Grenze liegt dort, wo Beziehung und Intuition ins Spiel kommen: KI kann nicht spüren, was im Raum passiert. Sie kann vorbereiten, inspirieren, strukturieren – aber nicht begleiten.

«KI ist der Wahrscheinlichkeit, nicht der Wahrheit verpflichtet und kann Empathie zwar simulieren, aber nicht fühlen.»

Du sagst, dass dein Tool Coaches unterstützt, aber nicht ersetzt. Wie erklärst du diese Unterscheidung jemandem, der vielleicht skeptisch auf KI im Coaching reagiert?
Coaching ist ein lebendiger Prozess und kein Prompt. KI kann diesen Prozess inspirieren, strukturieren oder reflektieren, aber sie ist eine Maschine: Sie kann weder Beziehung aufbauen noch Verantwortung übernehmen. Sie ist der Wahrscheinlichkeit, nicht der Wahrheit verpflichtet und kann Empathie zwar simulieren, aber nicht fühlen. Ihre Intelligenz unterscheidet sich grundlegend von der menschlichen, die Emotionen, Erfahrungen und Kontextwissen vereint. Essentro AI ist daher ein Werkzeug in professioneller Hand und kein Ersatz für den Menschen im Prozess.

Welche Chancen eröffnen digitale Tools wie Essentro AI für die Coaching-Praxis und was bleibt trotz aller Technologie immer in Menschenhand?
Digitale Tools können Routinen vereinfachen und kreative Impulse liefern. Sie erweitern unseren Werkzeugkoffer, nicht unser Menschsein. Was immer in Menschenhand bleibt, ist die Fähigkeit, Resonanz herzustellen, Intuition zu nutzen und Verantwortung zu übernehmen. KI kann Daten verarbeiten, doch Bedeutung und Relevanz entstehen erst durch uns Menschen.

Was möchtest du heutigen oder künftigen Absolvent:innen des Coachingzentrums mit auf den Weg geben, wenn sie überlegen, eigene Projekte oder Innovationen nach ihrem Abschluss zu verwirklichen?
Ausprobieren geht über Studieren! Bleibt neugierig und traut euch, euer Wissen mit neuen Welten zu verbinden. Coaching ist ein Handwerk, das sich weiterentwickeln darf – besonders im aktuellen digitalen Wandel. Wichtig ist, die eigene Haltung zu bewahren und Ethik als Kompass zu nutzen. Wenn ihr das tut, entstehen Innovationen, die wirken: menschlich, mutig und mit Sinn.

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